Unsere fleißigen Helferinnen

Stricken ist gesund für die Seele. Denn beide Gehirnhälften werden gleichermaßen in Anspruch genommen. Diese Handarbeit ist aber auch sehr zeitaufendig und manchmal schmerzen die Hände und die Augen werden müde. Umso dankbarer sind wir wunderbare Frauen gefunden zu haben, die liebevoll und hingebungsvoll unser Herzensprojekt der BABYBOX by Winzig & Klein unterstützen. Den Arbeitsaufwand kann man nicht wirklich entschädigen, doch wir erfreuen uns alle an den süßen Ergebnissen, die die kleinsten Menschen tragen und eine Weile wärmen und ihre Gesundheit fördern.

Starke Frauen aus Berlin

Für unsere BABYBOX Collection haben wir gleich hier in Berlin tolle Helferinnen gefunden, die in ihrer Freizeit kaum die Hände still halten können und wie unsere Gründerin Sandra jede freie Minute ihrer Leidenschaft Stricken nachgehen. Angelika kam über unsere Gründerin Sissi zu uns. Sie kennen sich von ihren Sommergärten. Ein Glücksfall, denn Angelika strickt seit dem ersten Tag unermüdlich und probiert gerne auch selbst neue Ideen aus. Bald war die Nachfrage so groß, dass sie die andere Großmutter ihres Enkelkindes, Marion, mit ins Boot holte. Wir treffen uns zwischendurch im Shop Winzig & Klein in Berlin Mitte, tauschen uns aus, besprechen Vor- und Nachteile der einen oder anderen Wolle und Aufträge gehen auch Sonntag Abends per Whats App. Besser geht es nicht! Bald nehmen bestimmt noch andere Familienmitglieder und Freundinnen von Angelika Nadeln in die Hand, denn sie soll ja auch nicht Tag und Nacht unter Zeitdruck stricken. Verständlich, denn in jedem Stück steckt sehr viel Arbeit und Liebe, die mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

Ein Ausweg aus der Isolation

Einen Teil unserer Kollektion entsteht in Kooperation mit der privaten Stiftung Fundació Can Gelabert in Barcelona. Gründerin Sandra und ihre Freundin Maricarmen Salinas, die Leiterin der Stiftung, hatten zusammen die Idee, ein Sozialprojekt für Frauen zu starten, das ihnen hilft, selbständiger zu werden.

Arbeitslose Migrantinnen lernen oder verbessern in wöchentlichen Treffen ihr Strickfähigkeiten. Die Stiftung hat mit diesem Workshop das Ziel, sinnvolle, ausgleichende Tätigkeit für arbeitslose Migrantinnen zu ermöglichen, die bis dahin kaum ihre Wohnungen, geschweige denn ihre Vororte verlassen hatten, teilweise 10 Jahre nach ihrer Ankunft. Die nach Spanien eingewanderten Frauen haben indirekt durch das Projekt im Herzen von Barcelona gelernt, sich von Herd und kontrollierenden Männern zu lösen, einen Bus rein in die Stadt zu nehmen eigene Wege zu gehen. Vor allem finden sie dank des Strickateliers auch den Weg raus aus der Isolation.

Einige Frauen waren Anfängerinnen, andere hatten ein paar Strickkenntnisse. Es freut uns, dass manche unter ihnen Arbeit gefunden haben, da sie sich endlich etwas zutrauten, allein, das Haus zu verlassen. Die ein oder andere konnte eine Festanstellung finden und ihre Familie selbständig ernähren. Maricarmen Salinas hält als Leiterin der Stiftung das Projekt mit viel Einsatz am Leben. Die pensionierte Manuela leitet den Workshop liebevoll und mit viel Geduld. Sie erklärt, misst nach, zählt nach, bessert aus und motiviert! Denn es gibt unter den Frauen auch Analphabetinnen.